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Niedersächsischer Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs: Mehr Berufsorientierung für gewerblich-technische Berufe erforderlich
Im Rahmen der Unterzeichnung des Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs am 09. Februar 2010 wies der LHN-Vorsitzende Peter Voss darauf hin, dass der sich abzeichnende starke Rückgang der Schülerzahlen in den kommenden Jahren in Niedersachsen von ca. 25 Prozent die Paktpartner vor große Herausforderungen stellen werde. Deshalb begrüße er es, dass künftig nicht mehr von einem Pakt für Ausbildung, sondern zusätzlich von einem Pakt für Fachkräftenachwuchs gesprochen werde. Es komme in den nächsten Jahren verstärkt darauf an, dass die Paktpartner, also die Landesregierung, die Wirtschaft und die Arbeitsverwaltung, alles daran setzen, im Rahmen einer optimierten Berufsorientierung junge Menschen für die Berufe und Ausbildungen zu motivieren, bei denen der Fachkräftebedarf am höchsten sei. Dazu zählten insbesondere gewerblich-technische Berufe. Schon heute, so Voss, klagten viele seiner Handwerkskollegen darüber, dass sich immer weniger Jugendliche um einen Ausbildungsplatz bewerben würden. Inzwischen blieben bundesweit Tausende von Ausbildungsplätzen im Handwerk unbesetzt. Diese Entwicklung werde sich, wenn nicht gegengesteuert werde, in den kommenden Jahren noch verschärfen. Er begrüße es deshalb, dass im nun unterzeichneten Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs viele gute Maßnahmen verabredet worden seien, um diese Entwicklung zumindest zu verlangsamen. Das Handwerk, so Voss, werde auch in den kommenden Jahren seinen Teil dazu beitragen, dass der Pakt erfolgreich umgesetzt wird.

Hannover, 09. Februar 2010


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