Generalsekretär der CDU Niedersachen besucht die LHN

„Von Exzellenzstandorten in der beruflichen Bildung und nicht nur in der Hochschullandschaft zu sprechen ist der richtige Ansatz", spricht sich auch Kai Seefried – Generalsekretär der CDU Niedersachsen – im Gespräch mit Hauptgeschäftsführerin Dr. Hildegard Sander und Bildungsreferent Dr. Tobias Roeder aus.


In Anbetracht von immer weniger Fachkräften und immer mehr Handwerksbetrieben, die ihre freien Ausbildungsplätze nicht besetzen können, ist es um so wichtiger, der Politik die Positionen und Ansätze des Handwerks nahezubringen. Einige Positionen und Forderungen des niedersächsischen Handwerks sind schon in den Koalitionsvertrag der neuen Landeregierung eingeflossen. Dies begrüßt die LHN. Seefried, der selber von Beruf Tischlermeister ist, nennt hier beispielhaft die Meisterprämie und die Betonung der Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung. Den Koalitionsvertrag jetzt auch mit Leben zu füllen, darauf kommt es an.


Weitere Konzepte und Lösungsstrategien, etwa: zur Stärkung der dualen Berufsausbildung, zur besseren Lehrer- und Unterrichtsversorgung oder zur optimalen Berufsorientierung müssen dennoch gemeinsam mit der neuen Landesregierung und allen Akteuren entwickelt werden. Hierfür stehen die Handwerkskammern zur Verfügung. Das Bündnis Duale Ausbildung gilt es unbedingt fortzusetzen.


„Zur Stärkung der Dualen Ausbildung muss noch mehr Menschen klarwerden, dass Handwerksmeisterinnen und -meister sowie Technikerinnen und Techniker heute oftmals auch im Vergleich zu Bachelor-Absolventen gute Verdienstmöglichkeiten haben", betont Frau Hgfin Dr. Sander. Hieran zeigt sich der virulente Fachkräftemangel deutlich. Handwerk und eine duale Ausbildung bieten hervorragende Lebens- und Berufsperspektiven, hier waren sich die Gesprächsteilnehmer absolut einig.

 

Hannover, 31. Januar 2018