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Handwerkskammern starten Initiative zur Steigerung der
Umweltkompetenz im Handwerk
Hintergrund
In den letzten Jahren haben die Themen Umwelt-, Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz erheblich an Komplexität gewonnen. Neue Normen und verändertes Verbraucherverhalten generieren neben organisatorischen und technischen Problemen für die Betriebe auch neue Marktpotenziale. Diese positiven wie negativen Auswirkungen der ordnungspolitischen Rahmensetzung und die sich gravierend wandelnden Kundenansprüche haben ein Ausmaß erreicht, das von Kleinbetrieben eine Umweltkompetenz einfordert, die für kleine Betriebe schwer aufzubauen ist. Sie benötigen zu beiden Aspekten, der Umsetzung neuer rechtlicher Vorgaben und der Erschließung neuer Märkte, einen "Filter", der die relevanten Informationen aufbereitet und dann den Betrieben zur Verfügung stellt.
Kleinbetriebe sind allerdings in der Regel personell nicht dafür ausgelegt, aus der Fülle die für sie hilfreichen bzw. notwendigen Informationen herauszufiltern und somit ein geeignetes Reaktionsinstrumentarium in Form von neuen Produkten, Prozessen und Konzepten zu entwickeln. Dadurch werden Marktchancen vergeben und für den Betrieb unter Umständen unnötig hohe Kosten verursacht. Beides kann das wirtschaftliche Überleben und die Innovationsfähigkeit der Betriebe in Frage stellen.
Die Handlungsplattform Umwelt und Energie Handwerk Niedersachsen (U.E.H.N.) hat das Ziel die Strukturierung und zielgruppengerechte Aufbereitung der Informationen im Vorfeld der einzelbetrieblichen Beratung vorzubereiten und in Zusammenarbeit mit den Kammern für eine flächendeckende Informationsbereitstellung zu sorgen. Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen stellt als projektkoordinierende Stelle folgende Informationen zur Verfügung.
In die landesweite Handlungsplattform sind Ansprechpartner aus jeder niedersächsischen Handwerkskammer eingebunden. |