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Niedersächsisches Handwerk weiterhin in robuster Wirtschaftslage

– Rück- und Ausblick zum Jahresabschluss 2025 –



Hannover, 22. Dezember 2025 – Eckhard Stein, vorsitzender Präsident der Landesvertretung der niedersächsischen Handwerkskammern Niedersachsen (LHN e.V) betont:

87.000 Handwerksbetriebe erwirtschaften mit über einer halben Million Mitarbeitenden ca. 75 Milliarden Euro Umsatz – Handwerk ist und bleibt damit ein bedeutender und robuster Wirtschaftsbereich in unserem Bundesland. Dabei ist wichtig, dass für diesen überwiegend kleinbetrieblich strukturierten Wirtschaftsbereich mit hoher Standortverbundenheit die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort stimmen. Dass sich die sechs Handwerkskammern über ihre Landesvertretung vor diesem Hintergrund intensiv abstimmen und ihre politischen Interessen in engem Schulterschluss gemeinsam gegenüber der Politik vertreten, ist für unsere Mitgliedsbetriebe von außerordentlich hoher Bedeutung.  

  Dr. Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin der LHN, stellt klar:

Das Jahr 2025 war nicht nur ein besonderes Jubiläumsjahr, in dem die Handwerkskammern und die LHN inzwischen auf eine 125-jährige Geschichte geblickt haben. Es war auch ein politisch sehr bewegtes Jahr. Dieses gilt für die Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Als wichtiges Wahljahr wird auch 2026 nicht ruhiger werden. Mit den Kommunalwahlen in Niedersachsen wird das kommende Jahr klare Positionierungen seitens des Handwerks erfordern. Die Abstimmungsprozesse dazu laufen bereits, denn das Handwerk ist vor Ort sehr stark verankert. Handwerksbetriebe sind die zentralen Wirtschaftsakteure vor Ort – ganz speziell in den ländlichen Räumen. Sie bringen sich in vielfältiger Form ehrenamtlich ein und tragen auch dadurch zur Attraktivität der Arbeits- und Lebensorte bei. Viele Themen sind im Jahr 2025 bewegt und unendlich viele Stellungnahmen, Anhörungen und politische Gespräche geführt worden. Es reicht vom politischen Spitzenaustausch über das Kabinettsgespräch mit allen Ministern bis hin zu bilateralen Gesprächen mit einzelnen Landtagsabgeordneten und den politischen und fachlichen Ebenen in den Ministerien. Zudem gab es viele Abstimmungen mit den anderen Kammervertretungen, den Verbänden und den Gewerkschaften.

 

Stein betont:

Besonders gefreut hat uns die Ankündigung der Einführung eines deutschlandweiten Azubi-Tickets, die angekündigten Verbesserungen der Berufsorientierung in den allgemeinbildenden Schulen, die bürokratische Entlastung und finanzielle Absicherung der Finanzierung der überbetrieblichen Unterweisung von Landesseite (ÜLU) sowie die Fortführung der Meisteranerkennungspämie, der Meistergründungsprämie und die Fortführung der Innovationsförderung für KMU und Handwerk“.

 Stein und Sander zeigen sich sehr einig:

Wichtig für das kommende Jahr 2026 wird sein, die Intensivierung der Entbürokratisierung auf allen Ebenen voranzutreiben, die Verwaltungsmodernisierung zu forcieren und betriebliche Entlastungen bei der Finanzierung der sozialen Sicherungssystemen zu erreichen. Hohe Sozialversicherungsbeiträge belasten vor allem arbeitsintensive Wirtschaftsbereiche wie das Handwerk überproportional. Der Handlungsbedarf ist an dieser Stelle außerordentlich hoch. Zudem wird es wichtig sein, mehr junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und ihnen mit einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss ein gutes Fundament für ihr berufliches Leben zu geben.  

 

Das Handwerk schaut zuversichtlich auf das Jahr 2026. Qualifizierte Handwerkerinnen und Handwerker werden gebraucht bei der Umsetzung des Infrastrukturpaketes, bei der Energie- und Klimawende und bei der Nahversorgung der Bevölkerung. Handwerk bietet gute Perspektiven!

 

Wir danken auf diesem Weg allen Medienschaffenden für die Begleitung durch das Jahr 2025 und wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2026.



Pressemitteilung


 
 

Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen e.V.

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